Monday, 26. december 2011 1 26 /12 /Dez. /2011 20:27

 

Ich bekomme nun ja seit ca. 3 Jahren die Xolair Spritze alle 4 Wochen (ca.150 mg) gegen meine Urticaria.

 

Die letzten Jahre gab es immer die Lösung die manuell seitens der Uniklinik angemischt wurde.

(dauerte ca. 30 Minuten jeweils 2 Minuten im Shaker, dann 7 Minuten pause oder so ähnlich)

 

Seit ein paar Monaten gibt es nun eine "Fertigspritze" von Xolair auf dem Markt, den meine Ärtze mir spritzen.

Vorteil: Der Aufwand zum Spritzen ist für Ärzte wesendlich geringer. Die 30 Minuten Vorlaufzeit fallen weg.

Nachteil: Nebenwirkungen ! Da ich auch auf diverse Zuckerstoffe reagiere

gibt es regelmäßig ca. 1-2 Tage nach der Injektion Bauchschmerzen, Magenkrämpfe und Durchfälle, die 

ca. bis zu einer Woche anhalten. 

Natürlich kann man abhilfe mit diversen "Mittelchen" wie Tee trinken oder sonstwas dagegen tun,

aber letztendlich hat sich meiner Meinung nach was gravierendes an der Spirtze geändert !

Es ist offenbar eine kleine Menge Konservierungsstoff hinzugerüht (weiß leider nicht genau welcher, vermutlich ein

Polysorbat) der genau diese Probleme bei mir auslöst.

 

Für alle die auch damit behandelt werden:

Wer macht aktuell ähnliche Erfahrungen ?

Bekommt noch jemand von Euch die "alte Spirtze" zum anrühren ?

Kann man diese noch irgendwo bestellen ?!?

 

Ich denke jeder Eurer Beiträge wird ein Stück weit helfen !

Vielleicht kann man mit der geballten Blog-Power bei Novartis was erreichen !!!

 

Viele Grüße

 

Nesselblatt

von Nesselblatt - veröffentlicht in: neue Medikamente gegen Urticaria
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Thursday, 11. august 2011 4 11 /08 /Aug. /2011 22:35

Hallo Leute,

an dieser Stelle möchte ich Euch einmal fragen wie Ihr mit Eurer Urtikaria und Urlaubsreisen umgeht...

Jeder von uns kennt das:

Jahrelang wg. der Erkrankung sich nicht mehr weiter weg bzw. aus Deutschland raus getraunt aus Angst die Urtikaria wird im Ausland schlimmer. Man spricht evtl. kein Englisch oder kommt mit der Landessprache gar nicht zurecht und hat einfach eh schon aus der Erfahrung heraus tierisch Angst vor Fehldiagnosen von Ärzten und das noch im Ausland...

 

Auch ich war jahrelang nicht mehr im Ausland.

Nach einem Urlaub auf Gran Canaria hatte ich nach 4 Stunden Flug einen Tag später tierisch Probleme mit der Urtikaria,

große Flächendeckende Quaddeln die ich mir erst gar nicht erklären konnte.

Waum war das so ?

Eigentlich ganz einfach:

Ein normaler Mensch merkt und spürt den Druckunterschied im Flugzeug nicht.

Für mich als Urtikaria Patient mit Hitze und Druck Urtikaria kein leichtes Los...

 

Dann kommt es auch noch tierisch auf die Fluggesellschaft an !

Es gibt einfahc je nach Fluggesellschaft "gute, weiche" und "Recaro" harte Sitze.

 

Mit Recaro`s habe ich immer so meine Probleme:

Sau hart, einfach wie im "Sportwagen"

die lösen bei mir leider immer Quaddeln aus.

Typische Fluggesellschaft die Recaro`s verwendet: Air Ber...

Egal ob Boing 747 oder A320

 

Bessere Erfahrungen habe ich da inzw. mit Condor gemacht

großer Sitzkomfort, weiche Sessel - relativ unproblematisch.

Auch hier gilt:  Egal ob A320 oder Boing 747

 

Vielleicht habe ich aber auch nur Glück oder Pech gehabt.

Schreibt doch einfach mal welche Erfahrungen Ihr gemacht habt.

 

Wo sind Eure Reiseziele ,  habt Ihr das Klima gut vertragen ?

 

Ich bin Spanien Fan !  Kurze Flugzeit, gutes, verträgliches Essen (bei meiner Sorbit Unverträglichkeit)

Griechenland, Türkei sind essenstechnisch auch sehr interessant für mich.

Türkei habe ich mit Nesselsucht schon getestet, war in Ordnung (im November)

Griechenland würde ich gerne mal testen, aber nicht zur größten Hitzezeit.

 

Übrigens, trotz Hitzeempfindlichkeit habe ich die Urlaube immer gut vertragen. (Natürlich nur unter dem Sonnenschirm gelegen, aber das reicht ja auch)

Meerwasser bekommt mir mit der Urtikaria sehr gut. Habe das gefühl es hilft und heilt ein wenig.

 

Viele Grüße

 

Nesselbatt

 

 

von Nesselblatt - veröffentlicht in: Urtikaria und Urlaub
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Wednesday, 26. january 2011 3 26 /01 /Jan. /2011 21:05

In einem Artikel habe ich kürzlich gelesen das man seit über 30 Jahren weiß das Hautkrankheiten von

Trennungskonflikten her rühren. Es wurde Dr. Hammer Habilitation 1981 Tübingen angeführt wenn jemand nachlesen möchte...

 

Ich selbst kenne die Ursachen meiner Nesselsucht nach fast 10 Jahren auch immer noch nicht

und alle Versuche diese zu finden sind bisher leider gescheitert...

 

Daher meine Frage an Euch:

Kennt ihr die Ursache eurer Nesselsucht / Urtikaria ?

Sind es wirklich Trennungskonflikte die man mit sich herumschleppt oder doch "allergische Reaktionen" ?!?

 

Über eine rege Diskussion hier auf diesem Board würde ich mich sehr freuen.

Jeder Mensch ist anders, hat andere Lebenserfahrungen und Gewohnheiten...

 

- hat jemand die Ursache gefunden ?

- Wer von Euch schleppt wirklich Trennungsprobleme mit sich herum die vielleicht ganz tief im inneren schlummern

und über die man ewig nicht nachgedacht hat ?

 

Viele Grüße

 

Nesselblatt

 

 

 

von Nesselblatt - veröffentlicht in: Ursachenforschung
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Thursday, 24. july 2008 4 24 /07 /Juli /2008 00:11
werde dann berichten wie es mir damit ergeht.
Bisher nach den ersten 4 Wochen:  Toi Toi Toi - nur geringste Probleme mit der Urtikaria.
von Nesselblatt - veröffentlicht in: neue Medikamente gegen Urticaria
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Sunday, 13. july 2008 7 13 /07 /Juli /2008 16:30
Purer Essig auf der Haut bringt bei Nesselsucht Besserung (Juckreizlinderung)  - altes Hausmittel.

Der Nachteil ist, daß man danach arg nach Essig riecht.

Für Leute die in Büro`s oder mit vielen Menschen arbeiten ist daher das Einreiben  mit kühlem Alkohol besser geeignet.
Dieser verdunstet relativ schnell und der Geruch beschränkt sich auf die Zeit des Einreibens bzw. solang die Haut noch feucht ist.


 
von Nesselblatt - veröffentlicht in: Hilfe die in keinem Lehrbuch steht
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Sunday, 13. july 2008 7 13 /07 /Juli /2008 16:26
Köperliche Arbeiten,
z.Bsp. auf Baustellen, Hilfe bei Umzügen, Sport und andere Körperliche Belastungen
schwächen und tragen mit unter dazu bei daß die Gesamtsituation ausartet.

Um den Körper zu entlasten, auch nach schwereren Arbeiten empfehle ich mehrmals täglich ein paar Minuten Schlaf.

Es reicht oftmals 1-2 mal am Tag zwischen 10 - 20 Minuten kurz zu entspannen und zu schlafen um den Körper zu entspannen.
Oftmals fühlt man sich danach besser und der Juckreiz wird dabei auch eingegrenzt 
von Nesselblatt - veröffentlicht in: Alles was man besser nicht tun sollte
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Sunday, 13. july 2008 7 13 /07 /Juli /2008 16:21
Singulair ist eigentlich ein Asthma Medikament welches aber ähnlich wie Antihistaminika in das Immunsystem eingreift
und die Bildung von Quaddeln (quasi als Nebenwirkung) unterbindet.

Meine Erfahrungen mit Singulair sind durchweg positiv unter der Vorraussetzung das man es kurzzeitig als Medikament
bei akkuten Schüben einsetzt. (Meine Empfehlung nicht länger als 2 Wochen einnehmen)

Zur Langzeitanwendung kann ich es allerdings nicht empfehlen.
Bei mir war es so, daß sich nach 3-4 Wochen Einnahme wieder vermehrt Quaddeln bildeten. (Urtikaria ist auch als Nebenwirkung in der Packungsbeilage eingetragen)
Des weiteren traten auch hier wieder Magenschmerzen / Krämpfe und Durchfälle auf.

 
von Nesselblatt - veröffentlicht in: Medikamente u. Nebenwirkungen
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Sunday, 13. july 2008 7 13 /07 /Juli /2008 16:17
Kortison geben die Ärzte bei aktuem Allergie / Schockzustand
es ist in der Regel unvermeidbar eine Kortison-Spitze zu bekommen wenn alle anderen Medikamente versagen.

Kotrison greift den Magen an, jeder Arzt wird daher neben der der Kortison Spritze auch ein Magenschutzmittel
verabreichen (z.Bsp. Zantic 300)

 
von Nesselblatt - veröffentlicht in: Medikamente u. Nebenwirkungen
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Sunday, 13. july 2008 7 13 /07 /Juli /2008 15:54
Tavegil gibt es als Pillen, flüssig (auch als Notfallmedikament in Form einer Spritze)

und als Gel für die Haut.

Pillen sowie Spritze helfen mir hervorragend bei akuter Urticaria.
Nebenwirkungen bei mir:  Magenkrämpfe, Durchfall

Das Gel ist ein sehr gutes Mittel zur äußeren Behandlung der Quaddeln.
Verwahrt man es im Kühlschrank auf so wirkt es absolut hervorragend.
Zum Einreiben bevorzuge ich aber nach wie vor eisgekühlten Alkohol.
 
von Nesselblatt - veröffentlicht in: Medikamente u. Nebenwirkungen
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Sunday, 13. july 2008 7 13 /07 /Juli /2008 03:59
Generell kann ich aus Erfahung folgendes sagen:
Mir persönlich hilft zeitweise ein klarer Schnaps mit mind.38 % Alkohl (max. 1 - 2 cl, in ganz schweren Fällen auch mal 3-4 cl) extrem gut Schmerzen und Juckreiz zu lindern, was sich allerdings kein Arzt erklären kann.


Auch zum Einreiben direkt auf der Haut auf juckende Quaddeln eignet sich hochprozentiger Alkohol.
Dabei spielt es keine Rolle ob es "billiger Fusel" ist oder nicht. Hauptsache mind. 38 % oder mehr.

Einen besonderen "Kick" erlebt man, wenn der Alkohl vorher gut gekühlt war (z.Bsp. ruhig mal in die Tiefkühltruhe legen)
hilft beim Einreiben doppelt so schnell.


Wein, Bier, und andere Spirituosen - vor allem Alkopops usw. verschlimmern die Urticaria bei mir allerdings extrem.
(Wein und Bier haben einen sehr hohen Histamingehalt)

Achtung:
Der Genuß von zuviel Alkohol in Zusammenhang mit Antihistaminika (Telfast, Xusal oder anderen) auch wenn bereits mind. 12 Stunden zwischen der Einnahme von Antihistaminika und Alkohol liegen (ich nehme die Antihistaminika immer morgens) kann zu schweren Urticaria Schüben, Fiebergefühl, Magenkrämpfen und Durchfall führen. (Das hat nix mit einem "Kater" zu tun)
von Nesselblatt - veröffentlicht in: Hilfe die in keinem Lehrbuch steht
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